Think Big Tour 2017: Über 4.500 Schüler für Toleranz, Vielfalt und Engagement begeistert

Fünf junge Workshop-Leiter waren sieben Wochen lang bundesweit für das Jugendprogramm Think Big unterwegs: In 189 Workshops wurden Jugendliche ermuntert, sich für eine offene Gesellschaft stark zu machen.

4.720 Jugendliche an 34 Schulen, 4.700 gefahrene Kilometer mit dem Tour-Van, 189 Workshops in sieben Wochen – das war die Think Big Tour 2017. Doch dahinter verbergen sich unzählige Gespräche, Gedanken und Ideen von Jugendlichen. Alles dreht sich darum, wie sich junge Leute mit digitalen Mitteln für eine offene und vielfältige Gesellschaft einsetzen können. Unter dem diesjährigen Workshoptitel „act:together_Zusammenhalt in Vielfalt“ war das Jugendprogramm Think Big der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Telefónica Stiftung gemeinsam mit O2 bereits zum dritten Mal in Folge auf Tour. Ziel war es, mit Jugendlichen über gesellschaftliche Fragen ins Gespräch zu kommen und sie für eigene Ideen zu inspirieren. Dafür fanden Stopps an insgesamt 34 Schulen in Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, München und Nürnberg statt. Das diesjährige Motto: „Deine Idee, dein Einsatz – für EINE digitale Welt“ möchte thematisieren, wie junge Menschen eigene sozial-digitale Ideen entwickeln können. Übergeordnetes Ziel war es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und selbst ein eigenes Projekt zu starten.

Sozial-digitale Ideen für eine vielfältige Gesellschaft

„Die Digitalisierung bietet große Chancen, selbst aktiv zu werden und in der Gesellschaft etwas zu bewirken. Mit Think Big möchten wir junge Menschen dabei unterstützen, von Nutzern zu Gestaltern der digitalen Welt zu werden“, erklärt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland.

Die Schüler entwickelten nach einem Brainstorming über die eigenen Erfahrungen mit Mobbing oder Diskriminierung konkrete Ideen. Alles kreist sich um die Frage: Wie kann man den Themen mit digitalen Mitteln begegnen? Ausgestattet mit einem Tablet und den Video-Apps „Stop Motion“, „ChatterPix“ und „Vizmato“ konnten die Schüler in Gruppenarbeit ihre Ideen darstellen. Digitales Daumen-Kino, sprechende Fotos oder klassische Videos wurden verwendet, um die Ideen in Szene zu setzen und sie den anderen Teams zu präsentieren. Auf diese Weise sind schon mehr als 1000 sozial-digitale Projektideen rund um die Themen Toleranz, Gerechtigkeit und Vielfalt entstanden. Dazu gehören beispielsweise eine App, die Einheimische und Geflüchtete beim Fußballspielen zusammenbringt, eine digitale Karte, die Rollstuhlfahrern zeigt, wo sie barrierefrei einkaufen können oder ein Video, mit dem Schüler ihre Patenschaft für Integrationsschüler teilen können.

Impressionen von der Thing Big Tour 2017: Ein klassischer Tour-Tag

Celina (15) von der Hamburger Stadtteilschule Niendorf war von dem Projekttag begeistert: „Ich fand den Workshop total spannend, auch, weil das Tabuthema Mobbing angesprochen wurde.“ Und Tiana (15) erklärte: „Viele trauen sich nicht, einzugreifen, wenn zum Beispiel auf dem Schulhof jemand gemobbt wird. Andere zu mehr Zivilcourage zu ermutigen, nehme ich für mich persönlich mit.“ Für Lehrerin Malena Rivas, Ansprechpartnerin für das Thema Vielfalt am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln, war dies ebenfalls ein entscheidender Punkt: „Der Ansatz der Think Big Tour 2017 ist super. Das Thema Vielfalt bekommt so noch einmal einen ganz anderen Stellenwert.“

Innovative Technologien zum Ausprobieren

In den Pausen konnten die Schüler auf dem Schulhof ein interaktives Programm ausprobieren. Sie hatten die Möglichkeit, den 360-Grad-Blick von Virtual Reality-Brillen auszuprobieren und kreative Erinnerungsfotos in der Fotobox zu machen. Im Laufe der Tour entstanden so über 750 Aufnahmen. Die Schüler konnten sich außerdem über die Projektförderung bei Think Big informieren. Die Jugendlichen erfuhren so, wie leicht sie ihre eigenen Projektideen bei Think Big einreichen können.

Tour Highlight im Telefónica BASECAMP

Für einen besonderen Workshoptag machte die Tour im Telefónica BASECAMP in Berlin Halt. Dort gab es im Anschluss an die Gruppenarbeit eine Diskussionsrunde. Daran nahm zum Beispiel die Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer (CDU), der Politikberater Julius van der Laar, Think Big Projektmacherin Verena Riedmiller und Comedian Idil Baydar alias „Jilet Ayse“ teil und diskutierten zum Thema „Falsche Freunde und echter Hass: Wie wollen wir unser digitales Miteinander gestalten?“ Die Diskussionsteilnehmer appellierten, sich einzumischen, wählen zu gehen und respektvoll miteinander umzugehen.

YAEZ ist eine spezialisierte Agentur für junge Zielgruppen mit den Schwerpunkten Corporate Publishing, Bildungskommunikation und Personalmarketing. Die YAEZ Verlag GmbH ist eine inhabergeführte Agentur mit Sitz in Stuttgart und einem Büro in Berlin.

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