26.02.2018

80 Münchner Schüler lernen am Safer Internet Day Wichtiges über Datenschutz, Bildrechte und Co.

Der Umgang mit dem Internet sollte in den Schulen eine größere Rolle spielen – zu diesem Ergebnis sind drei Münchner Schulklassen gemeinsam mit Experten gekommen. Telefónica Deutschland hat die Kinder am 6.Februar 2018 zum Safer Internet Day in den O2 Tower eingeladen, um sich in einem interaktiven Workshop mit den Chancen und Risiken des Internets zu befassen. Mit dabei waren der Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek von Bündnis 90/Die Grünen und YouTuber MrWissen2Go.

Viele Schüler melden sich, als gefragt wird, wer alles ein Smartphone hat. Fast jedes Kind, das am Safer Internet Day im O2 Tower zu Besuch war, nutzt regelmäßig ein internetfähiges Gerät. Deutlich weniger Schüler meldeten sich allerdings bei der Frage, wer sich mit Sicherheit im Internet auskennt.

„Die kompetente und sichere Nutzung von Smartphones und Tablets ist heute eine Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben. Es ist uns deshalb ein großes Anliegen, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen mitzugeben, die sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Social Media, dem Smartphone und dem World Wide Web befähigen.“ 

Das war das Statement von Valentina Daiber zur Veranstaltung. Frau Daiber ist Vorstandsmitglied für Recht und Corporate Affairs bei Telefónica Deutschland. Gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk brachte das Unternehmen einen „Internet Guide für Kids“ heraus.

Haimo Liebich, Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerks, erklärte den Schülern die Relevanz von Medienkompetenz:

„Es gibt keine Bildung ohne Medien. In der Kinderrechtskonvention ist sogar verankert, dass Kinder ein Recht auf Medien haben. Wichtig ist, dass hierbei nicht nur der Staat aktiv wird, sondern auch Unternehmen wie Telefónica Deutschland.“

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Die Experten diskutieren mit den Schülern über Medienkompetenz ; Foto: Fernanda Vilela

YAEZ Live organisierte spannende Workshops: Schüler entwickeln eigene Ideen für richtigen Umgang mit dem Netz

Der „Internet Guide für Kids“ gibt Kindern und Eltern konkrete Hilfestellungen für die digitale Welt und bildet die Grundlage für die Workshops. Das YAEZ Live-Team organisierte und konzipierte für das Event interaktive Workshops. Die Fünft- und Sechstklässler bewerteten mit Hilfe von Top- oder Flop-Schildern, ob es ratsam ist oder nicht, für alle Anwendungen das gleiche Passwort zu nutzen oder, ob sie für ihr Handy einen Virenscanner installieren sollten. Anschließend durften die Kinder selbst aktiv werden. In Kleingruppen klebten sie Collagen und positionierten Spielfiguren für kleine Szenen über Urheberrecht, Passwortsicherheit oder Cyber Mobbing.

Die Clips wurden mit den kostenlosen Videoapps “Chatterpix” und “Stop-Motion” von den Schülern selbst gedreht. Anhand dieser Videos veranschaulichten die Kinder, wie sie sich im Internet sicher und fair verhalten können. Beispielsweise, dass es nicht in Ordnung ist einfach ein Foto von Dritten auf Instagram hochzuladen – Denn, wie Schülerin Rebecca erklärt: „Man sollte die Person immer vorher fragen.“

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Schüler drehen kleine Videos und erklären ihre Ideen; Foto: Fernanda Vilela

MdB Janecek fordert mehr digitale Medien an Schulen

Immer über die Folgen nachzudenken, das sollen Kinder schon früh lernen. Die Gäste der anschließenden Diskussion, waren sich einig über die Dringlichkeit Medienkompetenz mehr zu fördern. Beispielsweise gab ein ganzes Drittel der anwesenden Schüler an, schon einmal mit Mobbing im Internet in Berührung gekommen zu sein. Bundestagsabgeordneter Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen) sprach darüber, digitale Mittel gezielter an Schulen einzusetzen. Daher steht er auch einem Handyverbot an Schulen kritisch gegenüber:

 „Es ist nicht sinnvoll, Handys an Schulen komplett zu verbieten. Aber der Einsatz vor Ort sollte reguliert sein, damit der Unterricht nicht gestört wird.“

YouTuber „MrWissen2Go“ Mirko Drotschmann forderte in der Debatte sogar das Schulfach „Medien“. Der Influencer startete 2012 seinen YouTube-Kanal MrWissen2go, um geschichtliche Ereignisse und aktuelle Themen zu erklären. Aus Erfahrung weiß er aber auch, dass sich viele Eltern darum sorgen, was ihre Kinder im Internet machen. Sein Rat an die Anewesenden:

„Wenn ihr für die Schule etwas lernen müsst, findet ihr auf YouTube viele interessante Beiträge. Meist kennen sie sich selbst nicht so gut aus. Deshalb empfehle ich immer: Zeigt Euren Eltern, was Euch auf YouTube gefällt und seht es Euch gemeinsam an. Das schafft Verständnis.“

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