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Beton-Art-Award 2020 – Jury kürt die Gewinner

Grönlandwale, Stillleben und Körperkultur – Dass Beton nicht grau und langweilig ist zeigen auch in diesem Jahr die Sieger-Kunstwerke des Beton-Art-Awards.

Die Schülerinnen und Schüler haben auch in dieser Wettbewerbsrunde tolle Betonkunstwerke in Form von Reliefs, Plastiken und Skulpturen erschaffen. Zum achten Mal fand der Beton-Art-Award im Jahr 2020 statt. Trotz Corona-Krise und Schulschließungen wurden 76 Wettbewerbsbeiträge aus ganz Deutschland eingereicht. So fiel es der Jury auch diesmal schwer, eine Entscheidung zu treffen. Dieses Jahr gewannen die folgenden drei Arbeiten:

1. Zwei Grönlandwale für den Pausenhof
Aus selbst hergestellten Hohlgussformen aus Styropor und Gips, Baustahl und mehr als einem Kubikmeter Transportbeton schuf das Team des Wahlprofil-Kurses und der AG Kunst zwei große Grönlandwale für den eigenen Pausenhof. Mit solch einem handwerklichen Geschick und einer grandiosen Teamleistung haben sich die Schülerinnen und Schüler des Gottfried-Keller-Gymnasiums in Berlin den 1. Platz verdient.

2. Stillleben mit Brot und Früchten
Mit einem jahrtausend alten Kunstmotiv hat sich das Team „Two boys and a girl“ vom Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim den zweiten Platz gesichert. Sie zeigen unverzichtbare Grundbausteine der Ernährung der Menschheit in einer schlichten und harmonischen Konstellation. Ein täuschend echtes Stillleben aus hartem Gestein, ein Essen für die Ewigkeit.

3. Körperkultur
Das Team „Tuxedo Mask“ des Frobenius-Gymnasiums in Hammelburg hat sich in seinem Betonkunstwerk mit der Kritik an teuren Schönheitsoperationen beschäftigt. Wie eine Kapuze ziehen sich die Menschen eine „neue Haut“ über und verstecken sich dahinter. Mit dem Zwang, perfekt auszusehen, geht die Persönlichkeit der Menschen immer mehr verloren.

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