Schwitzen fürs Selfie: Soziale Netzwerke spielen bei Sportsucht eine große Rolle

Julia Buchner, Sportpsychologin und Autorin der Studie „Sportsucht bei jugendlichen LeistungssportlerInnen“, sieht ein geringes Selbstwertgefühl als Hauptursache für Sportsucht bei Jugendlichen. Auch soziale Netzwerke spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle, wie sie im Gespräch mit der Jugendmagazin YAEZ erklärt.

„Durch die Vernetzung über Facebook und Co ist es einfacher, andere Leute wissen zu lassen, wie oft ich trainiere und was ich esse und dafür direkte Anerkennung durch Likes zu bekommen. Das verleitet dazu, noch öfter und härter zu trainieren, um Fotos verbreiten zu können“, sagt Julia Buchner. Der Anreiz, fehlendes Selbstwertgefühl durch Anerkennung in sozialen Netzwerken zu kompensieren, trägt demnach einen großen Teil zur Entstehung von Sportsucht bei Jugendlichen bei.

Deutschlandweit sind etwa 1000 Sportler von Sportsucht betroffen. Vor allem junge Sportler sind gefährdet. Für Betroffene steht der Sport an oberster Stelle. Schule, Freunde und andere soziale Kontakte werden vernachlässigt. Sie ignorieren körperliche Signale wie Erschöpfung, Verletzungen oder Schmerzen und trainieren trotzdem weiter.

Der komplette Artikel zu Sportsucht bei Jugendlichen erscheint am 14. September 2015 in der neuen Ausgabe der Jugendmagazin YAEZ. Die Jugendmagazin YAEZ erscheint bundesweit in einer Auflage von 361.560 Exemplaren (IVW Q3/2014) an rund 4.172 Schulen. Schule, Leben, Zukunft: YAEZ zeigt Schülern, wie ein erfülltes Leben geht – jetzt und nach dem Schulabschluss. Die Zeitung richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren an weiterführenden Schulen in Deutschland und liegt kostenlos an Gymnasien, Real- und Gesamtschulen aus. Die Jugendmagazin YAEZ erscheint im YAEZ Verlag, mit Sitz in Stuttgart.

Ansprechpartnerin:

Ineke Haug
Chefredakteurin
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